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NLP Lexikon - S - Submodalitäten, Sekundärgefühl, Sekundärgewinn, Separator, Six Step Reframe, Strategie

 

 

   

 

 

Sekundärgefühle

 

sind Gefühle, die man vorzieht oder vorschiebt, weil sie für akzeptabler gehalten werden als das Primärgefühl. Sie sind bewusst erzeugte Gefühle, die das Primärgefühl verdrängen sollen. Z. B. jemand zeigt Trauer, fürchtet sich jedoch davor, dieses Gefühl auszudrücken und entscheidet sich stattdessen sich wütend oder fröhlich zu zeigen.

 

 

 

Sekundärgewinn

Vorteil den, eine Person hat, indem die Person ein problematisches Verhalten bzw. krankhaftes Symptom aufrechterhält.

 

 

 

Separator State

 

Zustand einer Person, der einen anderen Zustand abschließt und es erlaubt, in einen beliebigen anderen Zustand zu wechseln.

 

 

 

 

Sequentielle Inkongruenz

 

Eine Person sendet nacheinander unterschiedliche Botschaften in unterschiedlichen Sinneskanälen aus. Typischerweise erst bejahende verbale Aussage und danach kopfschütteln.

 

 

 

 

Six-Step-Reframe

 

Verhandlungsmuster in 6 Schritten zwischen Bewusstsein und Unterbewusstsein.

 

  • 1. Schritt: Problemverhalten bestimmen
  • 2. Schritt: Kontakt mit dem Teil der Persönlichkeit aufnehmen, der das Problemverhalten erzeugt.
  • 3. Schritt: Positive Funktion des Problemverhaltens erfragen.
  • 4. Schritt: Kontakt mit dem kreativen Teil der Persönlichkeit aufnehmen und Verhaltensalternativen erbitten, die die postive Funktion ebenfalls erfüllen kann
  • 5. Schritt: Den Teil ersuchen, die Verantwortung für die Umsetzung der Verhaltensalternativen zu übernehmen
  • 6. Schritt: Einwände gegen die neuen Verhaltensalternativen überprüfen

 

 

 

 

Sleight-of-Mouth-Pattern

 

Entdeckt anhand großer Persönlichkeiten der Zeitgeschichte. Sleight-of-Mouth-Pattern sind sprachliche Muster, die aufzeigen wie Sprache benutzt werden kann, um auf das Leben und die Gefühle von Menschen zu wirken.

 

Insgesamt sind 14 Muster bekannt.

 

  1. Absicht
  2. Umdefinieren
  3. Konsequenz
  4. Chunking down
  5. Chunking up
  6. Analogie
  7. Verändern der Rahmengröße
  8. ein anderes Ergebnis
  9. Modell der Welt
  10. Realitätsstrategie
  11. Gegenbeispiel
  12. Kriterienhierarchie
  13. Selbstanwendung
  14. Meta-Rahmen

 

 

 

 

Standard-Swish

 

Der Standard-Swish spricht nur die Submodalitäten Größe und Helligkeit an. Nachteil: Diese Submodaliäten müssen nicht bei jedem die kritischen Submodalitäten sein, die das unerwünschte Verhalten auslösen.

 

 

 

 

State Control

 

Beschreibt die Fähigkeit, sich in bestimmte Gefühlszustände oder Gefühle zubegeben und eine gewisse Zeit darin zu verweilen.

 


 

 

State of Excellence

 

Dieser Zustand beschreibt die Physiologie einer Person, die voll in ihren Ressourcen und positiven Energien ist und diese nutzen kann.

 

 

 

 

Strategien

 

Strategien stellen Programme dar, wie eine Person bestimmte Situationen meistert. Diese Programme können positv oder negativ verankert sein und wirken voll automatisch. Menschen mit positiven Programmen sind oft sehr erfolgreich in Ihrem Handeln, während erfolglose Menschen oftmals negative Programme oder ineffiziente Programme besitzen. Diese Strategien lassen sich im NLP elizitieren, optimieren und installieren.

 

 

 

 

Stuck state

 

Beschreibt einen Zustand, in der sich eine Person befindet, die ressourcenarm, festgefahren oder blockiert bezeichnet wird. Ressourcen werden nicht mehr wahrgenommen oder als nicht zugänglich erlebt.

 

 

 

 

Submodalitäten

 

Sind die feinsten, wahrnehmbaren Einheiten bzw. Unterschiede unseres inneren Erlebens, also unseres Repräsentationssystems.

 

 

 

 

Swish

 

Der Swish ist eine spezielle Methode, die für zwanghafte bis zwangsähnliche Verhaltensweisen eingesetzt werden kann. Wichtig dabei ist die auslösenden Treiber-Submodalitäten der Zwangssituation herauszufinden und durch eine neue Verhaltensweise zu ersetzten.

 

 

 

Synästhesie

Gleichzeitig mitausgelöste Stimulierung eines oder mehrerer anderer Sinnessysteme, wobei der Auslöser ein externes oder internes Sinnessystem ist.

 

 

 

Systemische Verstrickung

 

Ist eine durch die Familiensystemik übertragene, oft durch traumatisierende Erfahrungen der Vorfahren induzierte, transpersonale Störung, die dem Kient selbst gar nicht bewußt ist, da er die Erfahrung gar nicht selbst gemacht hat.